Frank Diederichs – Niederlassungsleiter Region Norddeutschland
„Wir studieren hier Neuland der Publikums-Gastronomie“

Er kennt sich im Gastronomiemanagement bestens aus. Er ist ein überzeugtes Nordlicht und seit Januar 2019 unser Niederlassungsleiter in Hamburg. Die Leuphana kennt er schon lange. Klar, dass er direkt mit unserem Leuchtturm-Projekt „eateria“ betraut wurde. Die Leuphana hatte schon seit Jahren nach einem geeigneten Partner Ausschau gehalten. Wegen der höchst unterschiedlichen Auslastungen während der Semester- und der vorlesungsfreien Zeit hatte sich bisher niemand gefunden, der die wirtschaftliche Herausforderung annehmen wollte. Nun hat die Universität eine Zwei-Säulen-Lösung entwickelt. Die eine besteht aus der Uni-eigenen Gesellschaft LVV. Diese Leuphana Veranstaltungsvermarktung kümmert sich um das komplette Veranstaltungsmanagement auf dem Campus und im Zentralgebäude. Sie erteilt Aufträge an das Catering, das bisherige Klüh-Kerngeschäft. Die zweite Säule bildet die frische, besondere Campus-Gastronomie in Ergänzung zur Mensa. Für die Studierenden, aber auch für die Öffentlichkeit.

Und das ist die Besonderheit und Innovation für Klüh, die bisher in der Gemeinschafts-verpflegung im Auftrag von Kunden handelten. Die „eateria“ ist erstmalig ein Restaurant, das neben Studierenden und Familien auch die Öffentlichkeit aus und um Lüneburg täglich, an Wochenenden und in den Semesterferien ansprechen will. „In der ‚eateria‘ fließt all‘ unser geballtes gastronomisches Wissen zusammen. Unser abwechslungsreiches Angebot entspricht dem Zeitgeist und den aktuellen Anforderungen an Ernährung und Nachhaltigkeit.“

Foods for Future – der „Greta“-Effekt in der Ernährung
Der Nachhaltigkeitsgedanke wird an der Leuphana großgeschrieben. Jeder Studierende muss im Laufe seines Bachelor-Studiums ein oder zwei Semester darin belegen. Diese Richtlinien bestimmten auch die Einrichtung des Restaurants – angefangen bei der Ausstattung bis hin zu Zero Waste. „Wir setzen hier auch auf den ‚Greta‘-Effekt, indem wir nicht nur freitags‚ Foods for Future anbieten“, sagt Frank Diederichs. „Noch viele Ideen sind in der Pipeline. Wir sind motiviert, hier auf dem Campus, neue kreative Wege in der Gastronomie zu gehen. Dazu gehört, dass wir mit den Studierenden ins Gespräch kommen. Wir wollen gemeinsam an unserem Food-Konzept arbeiten und gleichzeitig überlegen, wie wir besser und effektiver mit unseren Ressourcen umgehen können. Wir wollen nicht nur reden, sondern handeln.“

 

Fotos: Silke Steinraths Photography