Mit neuen Lieferwagen umweltfreundlich durch die Lande STROMERN

Als Dienstleistungsunternehmen mit Familientradition sind soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit und Qualität Bestandteil unserer „Klüh-DNA“. Im Catering arbeiten wir täglich daran, den Appetit unserer Kunden, Gäste, Patienten und Mitarbeiter auf abwechslungsreiche, leckere, frische, und gesundheitsfördernde Angebote zu stillen. Wir fühlen uns der Deutschen Nachhaltigkeits-Agenda 2030 verpflichtet. Daher haben wir viele Projekte zur Verbesserung für Mensch und Umwelt auf die Bahn gebracht. Madlen Gey, unsere Spezialistin für unseren Fuhrpark in Dresden, möchten wir vorstellen, weil sie dafür sorgt, dass unsere Klüh-Teams künftig auch umweltfreundlich unterwegs sind. Zusammen mit Mario Holz, Niederlassungsleiter Dresden, hat sie sich 2018 auf Einkaufs-Tour begeben, um die bestmögliche Mobilität mit alternativen Energien für eine saubere Umwelt ausfindig zu machen. Im November 2019 rollten beide stolz, aber lautlos, mit zwei nagelneuen E-Mobilen aus dem Autohaus. Hier stellen wir Ihnen die Etappen einer spannenden Dienstfahrt in einem Interview mit Madlen Gey vor.

Verläuft die Suche nach einem alternativ betriebenen Fahrzeug anders als bei einem herkömmlichen?
Madlen Gey: Oja. Wir haben im Vorfeld viel philosophiert, recherchiert und ein Wunschkonzept ausgearbeitet, um auch die Entscheidung zu erleichtern, warum wir bei Klüh Elektrofahrzeuge anschaffen. Dabei mussten wir uns über wesentliche Punkte wie die Ladeinfrastruktur, -kapazität sowie auch die Reichweite des Akkus informieren. Das Ganze unter Berücksichtigung, was der Fahrzeugmarkt derzeit zu bieten hat.

Was waren die besonderen Herausforderungen auf dem Weg zur E-Mobilität?
Madlen Gey: Der Anschaffungspreis der Fahrzeuge ist deutlich preisintensiver. Daher haben wir uns zusätzlich nach staatlichen Förderprojekten umgeschaut – und sind tatsächlich fündig geworden. Der Weg war geebnet und frei für den nächsten Schritt. Beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wurde ein Förderantrag eingereicht, in dem das alles bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Konzept abgebildet war. Dazu mussten wir uns auch schon konkret für Fahrzeugtypen entscheiden.

Das hört sich nach einem aufwändigen Genehmigungsprozess an …
MG: Ja, nach etwa 12 Monaten, langem Warten und Fiebern bekamen wir den Zuschlag des Projektträgers für den Abruf der Fördersummen. Erst ab da konnten die Kaufverträge unterzeichnet und die konkreten Bestellungen ausgelöst werden. Voller Überzeugung und Optimismus, die Unterstützung zu erhalten, wurde zwischenzeitlich mit den Kollegen vom Marketing die neue Designfolie für die Autos entwickelt – der Look: klar und natürlich.

Wie ist Ihr erster Fahrbericht?
MG: „Die Beschleunigung finde ich schon gewaltig. Ich war regelrecht erschrocken, als ich am Anfang in unserem Kangoo deutlich in die Sitze gedrückt wurde. Den Zündschlüssel dreht man etwas länger herum, da das Startgeräusch eines Verbrennungsmotors erwartet wird. Das anschließende Fahren ist wie Urlaub – die Fahrgeräusche werden als ein ruhiges Summen wahrgenommen. Man fühlt sich wie im Sommer – auf einer Blumenwiese liegend.

Was ist für Sie gewöhnungsbedürftig?
MG: Sobald man den Fuß vom „Gas“-Pedal nimmt – schwupp, da kommt das Fahrzeug zügig fast zum Stehen. Es bedarf teilweise eines nochmaligen Drückens auf das „Gas“-Pedal. Dennoch: Für den Werksverkehr, Stadt- und kurze Überlandfahrten sind alternative Antriebe auf jeden Fall zu empfehlen.

Wie weit kommen Sie mit den neuen Fahrzeugen?
MG: Wir STROMERN durch die sächsischen Lande und beliefern unsere Außenstellen mit leckeren Köstlichkeiten aus unseren Betriebsrestaurants und der Cafeteria. Im Krankenhaus Altscherbitz wird der Renault täglich über Nacht an einer für uns installierten Außensteckdose geladen, um am nächsten Tag unter Vollspannung wieder seinen treuen Dienst zu leisten. In den Stadtwerken Leipzig erhält der Nissan Stromzufuhr an den hauseigenen Ladesäulen, welche uns zur Nutzung freigegeben wurden. Mit einer Ladung können wir schon zwei Tage fahren.

Ihr Resümee?
MG: Mit voller Power voraus fahren wir in die neuen 2020er Jahre. Ganz leise mit einem imposanten, neuen und gewohnten Fahrgefühl leisten wir unseren Beitrag für eine saubere Umwelt – und behalten die Entwicklung weiter im Blick.