Internationaler Tag der Familie am 15. Mai

Die neue Home-Cooking-Offensive für Familien und WGs
In Corona-Zeiten ist alles anders. Wir alle haben es vermisst, mit unseren Lieblingsmenschen lecker essen gehen zu können. Zwei Monate lang war alles geschlossen. In dieser Zeit haben wir das Kochen daheim neu entdeckt und sind selbst aktiv und kreativ geworden, um unser privates Family Dinner auf die Beine zu stellen.

Wir nehmen diesen 15. Mai, der als „Internationaler Familientag“ von den Vereinten Nationen auf der ganzen Welt ausgerufen wurde, zum Anlass, Ihnen Appetit und Mut auf neue Kocherlebnisse zu machen. Denn der Mensch lebt nicht von Home Office und Schooling allein.

(Endlich) Zeit für mehr Gemeinsamkeit
Ehrlich gesagt hatten wir schon vor Corona manches Mal ein schlechtes Gewissen, dass es uns als voll berufstätige Eltern oder WG-Bewohner viel zu selten gelungen ist, richtig gemeinsam zu kochen. Pizzaservice und Convenience-Food waren da oft die erste Wahl. Dabei belegen einige Studien, dass das gemeinsame Kochen von Familien- oder WG-Mitgliedern oder Freund*innen für den Zusammenhalt, für die Figur und den Geschmack perfekt ist. Bei Kindern und Jugendlichen stärkt es auch noch das Selbstbewusstsein.

Ausprobieren – Ihr neues Küchenkabinett
Tatsächlich treffen sich mehr Familien und WG-Mitglieder im Lockdown wieder regelmäßig daheim am Tisch, weil endlich einmal Zeit ist, gemeinsam ein Menü auf den Tisch zu stellen. Kochen fördert die Kreativität. Und – wer sich Zeit nimmt und selber kocht, ernährt sich laut Statistik ausgewogener, frischer und gleichzeitig gesünder. Das fängt schon beim Einkauf und bei der Auswahl der Zutaten an. Und noch ein schöner Nebeneffekt: Die Verantwortung in der Küche obliegt nicht ausschließlich den üblichen Küchenmeister*innen, sondern die Aufgaben können auf mehrere Personen verteilt werden. Das bringt Abwechslung und Möglichkeiten für‘s Time-Sharing ins Spiel.

Wir haben Rezepte für große und kleine Kochmeister*innen
Für diejenigen, die dem Gruppen-Kochen noch skeptisch gegenüberstehen, stellen wir hier Rezepte mit Geling-Garantie vor. Sie funktionieren auf jeden Fall, bestehen aus heimischen und saisonalen Zutaten und zeichnen sich zudem durch einen hohen Locker- und Leckerheitsfaktor aus.

Wenn jetzt noch jemand Lust hat, den Tisch mit Blumen zu dekorieren und Kerzen zu illuminieren – ist herzlich dazu eingeladen. Bei solch‘ einem „Soulfood“ können Gespräche in Gang kommen, die im normalen Alltag vielleicht auf der Strecke geblieben sind. Bei aller Begeisterung am Kochen zu Hause – natürlich freuen wir uns über alle Lockerungen und die Öffnung der Restaurants. Für heute wünschen wir Ihnen viel Spaß in Ihrem Kochstudio und fröhliches Schmausen bei Ihrem Family Dinner.

Das mögen Groß und Klein: Herzhafter Pfannkuchen mit weißem Spargel und Erbsenpüree-Topping

Wie viel Spargel rechnet man pro Person?
“Pro Mund ein Pfund”. Für eine Hauptmahlzeit rechnet man pro Person 500 g ungeschälten Spargel, als Beilage 300 g ungeschälten Spargel. Als Faustregel gilt: 1 kg ungeschälter Spargel entspricht etwa 700 g geschältem Spargel.

Für dieses leckere Spargelgericht bereiten Sie zunächst den Spargel vor, also schälen und mit etwas Salz und Zucker in einem Topf mit Wasser 10 – 15 Minuten garen.

In der Zwischenzeit den Teig für die Pfannkuchen vorbereiten:

  • 250 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 375 ml Milch
  • 1 Glas Sprudelwasser (120 ml)
  • 4 Eier

Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem Teig verarbeiten.

Zum Schluss noch das Erbsenpüree:

  • 500 Erbsen extra zart TK
  • Gemüsebrühe
  • etwas Zucker
  • 80 ml Sahne
  • Salz und Pfeffer

Erbsen in einem Topf mit Wasser und etwas Gemüsebrühe und einer Prise Zucker garen. Wasser abschütten und Erbsen pürieren. Dann die Sahne zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pfannkuchen auf die Teller legen, einige Spargelstangen darauf legen und als Topping das Erbsenpüree verteilen. Guten Appetit!

Und am Nachmittag:

Zitrus-Polenta-Kuchen

Zutaten für eine Springform mit 20 cm Durchmesser:

  • 200 g Polenta
  • 75 g Kichererbsenmehl
  • 1 1/4 TL Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 60 ml flüssiges Kokosöl
  • 3 Eier (Größe L)
  • 1 Bio-Zitrone (abgeriebene Schale und Saft)
  • 180 ml Orangensaft (am besten frisch gepresster Saft)

Für den Guss:

  • 100 g Puderzucker
  • 2 – 3 EL Zitronensaft

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Springform einfetten. Kokosöl, Eier und Zitronen- und Orangensaft in einer Schüssel verrühren. In einer weiteren Schüssel Polenta, Kichererbsenmehl, Backpulver und Zucker mischen und anschließend die Eiermischung dazu geben und verrühren. In die Springform geben und 25 – 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!

Den Teig aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen. Für den Kuchenguss Puderzucker und Zitronensaft mischen und auf dem Kuchen verteilen.

Wir wünschen allen Familien einen fröhlichen und genussvollen Tag!