Flexibel an den individuellen Lebensstil angepasst

Wie könnte eine zeitgemäße Ernährungsweise aussehen, die die persönlichen Lebensweisen – wie beispielsweise das überwiegende Arbeiten am Computer im Home Office oder aber eine Tätigkeit mit körperlichem Einsatz – berücksichtigt? Es wurde bereits viel geforscht und geschrieben zu modernen Ernährungsformen – wir erinnern uns z. B. an: “Schlank-im-Schlaf” (Glyx-Diät) und Low Carb.

Einen relativ neuen Ansatz verfolgt der Ernährungswissenschaftler und Buchautor Prof. Dr. oec. troph. Nicolai Worm mit seinem Flexi-Carb-Konzept. Er hat schon einige Bücher zum Thema veröffentlicht und lehrt seit 2008 an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken.

Mit Blick auf die bereits mehrwöchige Home-Office-Arbeit – unterbrochen von häufig genussvollem (soll heißen: zum Teil kalorienreichem Essen) – und dem Ausblick auf wiedergewonnene Reisemöglichkeiten mit Ziel “Strand und Meer”, hat sich Marketingmanagerin Claudia Günther einmal näher mit diesem aktuellen Konzept befasst. Im Mittelpunkt steht hier die leichte mediterrane Küche.
Um sein gutes Körpergewicht zu halten oder “überflüssige Kilos” los zu werden, sei es wichtig – so Professor Worm – den heute oftmals hohen Anteil an Getreideprodukten (v. a. vorzugsweise jene aus Weißmehl), Kartoffeln, Nudeln sowie Reis zu reduzieren.

In den vergangenen Jahrzehnten, so Professor Worm weiter, habe sich die Vorstellung entwickelt, dass eine Ernährungsform, die aus einer Kombination von Brot, Kartoffeln, usw. mit Salat und Gemüse besteht, eine “gesunde” sein müsse. Menschen früherer Zeit seien allerdings i. d. R. bewegungsaktiver gewesen als die heutigen der sogenannten post-industriellen Ära. Zudem war das heutige Überangebot damals noch nicht vorhanden.

Ein neuer Gedanke

Als Alternative zur vorwiegend Stärke basierten Kost wird mit Flexi Carb eine kohlenhydratarme Ernährungsform beworben. Hier steht v. a. Gemüse im Vordergrund – ergänzt durch hochwertige Fett- und Eiweißquellen. Mag es – oberflächlich gesehen – so sein, dass “im Brennofen des Körpers” eine Kalorie gleich ist wie die andere, unerheblich aus welchem Lebensmittel sie stammt. Im Körper wirken sich jedoch die Kalorien je nach ihrer Herkunft sehr unterschiedlich aus. Bei der kohlenhydratreduzierten Ernährung werden bspw. Brot, Backwaren, Nudeln, Kartoffeln und Reis nur in sehr kleinen Mengen verzehrt.

Bei dem von Professor Worm entwickelten Flexi-Carb-Konzept geht es – in Kürze gesagt – darum, dass man sich eine größere Kohlenhydratmenge “verdienen” kann, nämlich durch körperliche Arbeit und sportliche Aktivität. Dann dürfe die Portion Nudeln auch mal ein wenig größer ausfallen. Angenehm bei dieser Methode ist, dass man nicht wirklich auf etwas verzichten muss: Auch wenn Gemüse und frischer Salat im Vordergrund stehen, fettarmes Fleisch und Fisch sind durchaus erlaubt.

Sie haben es in der Hand

Grundsätzlich besteht in den Klüh Catering-Restaurants die Möglichkeit, Low-Carb-Gerichte auszuweisen. Das Speiseplan-Symbol zeigt es an. Natürlich haben Sie es durch die Auswahl der Beilagen i. d. R. selbst in der Hand, sich Low Carb zu ernähren. Wir beraten Sie gern.

Hier ein Low-Carb-Rezept mit heimischen Zutaten zum Nachkochen aus der HomeCooking-Küche unserer Marketingmanagerin Claudia Günther:

Rezeptidee – Kohlkuchen der Saison

Zutaten für 3 Personen (einfache Zubereitung, braucht etwas Zeit)

  • 500 g Kohl (Weißkohl, Spitzkohl oder Rotkohl)
  • 4 – 5 Eier
  • 50 g Mehl
  • ca. 2 EL Rapsöl
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • optional und nach Geschmack: Kreuzkümmel oder Kümmel

Kohl sehr fein schneiden oder häckseln. Mit den Eiern und dem Mehl in einer Schüssel vermengen und mit Salz und Pfeffer gut würzen. Wer möchte, kann Kreuzkümmel oder Kümmel dazugeben. Öl in einer Pfanne erhitzen, angemachten Kohl hineingeben und dann die Hitze reduzieren. Bei geringer Hitze 10 Minuten von jeder Seite garen (bei Rotkohl 15 Minuten pro Seite einkalkulieren). Je nach Pfannengröße ergibt das 3 – 4 Kohlkuchen. Die Kombination Mehl und Ei bildet übrigens eine wertvolle Eiweißquelle – deswegen ruhig ein Spiegelei dazu essen.

Guten Appetit!