DÜSSELDORF – unsere Homebase für die Freund*Innen des guten Geschmacks

Eine Deutschlandreise ohne einen Abstecher nach Düsseldorf? Undenkbar! Schließlich ist die Landeshauptstadt des bevölkerungsreichsten Bundeslandes NRW seit Gründung der Firma Klüh 1911 unsere Heimatbasis, die wir lieben und von wo aus wir unser Know-how und unseren Spirit ins gesamte Land schicken. Hier befindet sich unsere Hauptverwaltung – seit 1992 mit der Klüh Catering GmbH – im Stadtteil Pempelfort mit der Adresse „Am Wehrhahn“.

Der „Wehrhahn“ ist übrigens die Verlängerung einer der wichtigsten Einkaufsmeilen Düsseldorfs: die Schadowstraße. Beide Achsen haben eine lange Tradition als regionale und überregionale Transportwege. Daran erinnert das „Pempelforter Pferd“ mit dem Namen „Fokus“. Es steht vor dem Eingang unserer Klüh-Hauptverwaltung. Die lebensgroße Bronzeskulptur der Düsseldorfer Künstlerin Angelika Freitag symbolisiert den ehemaligen Standort einer Pferdetränke, wie es sie im 19. Jahrhundert als Raststation für die zahlreichen Fuhrwerke gab, die Waren von und nach Düsseldorf transportierten. Wir von Klüh Catering transportieren heute hauptsächlich unsere innovativen Ideen und das Know-how von hier aus nach ganz Deutschland. Mit unserer Niederlassung in Düsseldorf bieten wir unseren Kunden im Rheinland ein umfangreiches Dienstleistungsportfolio. Auch die Klüh-Akademie ist hier ansässig. Also: höchste Zeit, unser Düsseldorf auf dieser Deutschlandreise vorzustellen.

Klüh Hauptverwaltung, Düsseldorf-Pempelfort

Das Pempelforter Pferd

Kö-Graben und Königsallee

Weltoffener Treffpunkt

Düsseldorf – das ist die Modestadt am Rhein mit Kö-Glamour, Flaniermeile, mit edlen Bars und feinen Restaurants. Das ist Punk, „Tote Hosen“, Kunst, aber auch der (ehemalige) „Schreibtisch des Ruhrgebiets“ mit vielen renommierten Firmen, Global Players, Werbeagenturen und Medienhäusern, die sich hier in größerer Zahl niedergelassen haben. Die Stadt an der Düssel wurde 1288 gegründet. Daraus entwickelte sich eine Destination wichtiger, internationaler Messen. Wer so schick und modisch wie Düsseldorf ist, darf auch den Zweitnamen „Petit Paris“ tragen. Wenn man dann die Kö entlangflaniert und den Kö-Graben mit den schönen alten Brücken sieht, hat dabei sein Déjà-Vue.

Düsseldorfs Central Park

Hinter dem Kö-Bogen, der neuen Mitte, mit dem Ensemble aus Drei-Scheiben-Haus der 1960er, Schauspielhaus und dem neuen, europaweit größten, spektakulär begrünten Ingenhoven-Tal verwandelt sich Düsseldorf in „Little Tokyo“.  Über 6.500 Japaner*innen in Düsseldorf haben die Stadt zu einem wichtigen Zentrum japanischer Wirtschaftsaktivitäten in Europa gemacht; seit über 50 Jahren prägen sie das Stadtbild mit und bereichern das wirtschaftliche und kulturelle Leben der Stadt – Höhepunkt bildet das alljährlich stattfindende große japanische Feuerwerk. Rund um die Immermann-Straße haben sich japanische Geschäfte, Restaurants, Sushi-Bars, Geschäfte, Hotels und Supermärkte angesiedelt.

Der Neue Zollhof des US-amerikanischen Architekten Frank O. Gehry

Fashion – Flanieren – Degustieren

Wir sind sehr stolz auf unser Düsseldorf. Mit seiner Rheinpromenade, seinem spannenden Stadtteil, dem Medienhafen, jenseits von Fernsehturm und Landtag, mit den Gehry Bauten – wie auch vielen spektakulären Architekturen rund um den Jachthafen und die Hafenbecken. Dort arbeitet bspw. der weltbekannte Künstler Tony Cragg in seiner Ideenschmiede und seinem Atelier.

Neben dem Kö-Viertel, wo große Mode- und Schmuckmarken ihre Geschäfte haben, gibt es die beschauliche Carlstadt mit Szeneläden, Inhaber geführten Boutiquen, kleinen Bars und Restaurants. Und mitten drin: der Carlsplatz, der große zentrale, überdachte Marktplatz, ein wahres Schlaraffenland, wo man Frisches kauft oder die Köstlichkeiten direkt vor Ort an Stehtischen genießt, wo man schnell ins Gespräch kommen kann. Denn von hier aus findet man die echten Düsseldorfer, nicht nur auf dem Markt, sondern in der angrenzenden Altstadt, an der berühmten „längsten Theke der Welt“. Hier fließt das Altbier aus einer der vielen kleineren und größeren Brauereien, welche das „Dorf“ zusammenbringt. Die Kellner, Köbesse genannt, rau und auch herzlich, sorgen bis zum Abwinken für den sofortigen Austausch eines leeren Glases durch ein gefülltes. Kulinarisch geht’s deftig zu mit niederrheinischen Spezialitäten: wie Bierhappen (halbe Brötchen mit grober Leberwurst, Flönz – Blutwurst – Mett und Zwiebelringen), Halver Hahn (Harzer Käse mit Kümmel und Senf), Himmel un‘ Äd (Kartoffel aus der Erde, Äpfel, die in den Himmel wachsen, miteinander gekocht mit gebratener Blutwurst – Blohwoosch), Ähzezupp (Erbsensuppe) und andere rustikale Köstlichkeiten.

Der echte Düsseldorfer tut immer seinen Senf dazu

am besten natürlich Deutschlands ältesten – den „aechten Düsseldorer Mostert“ von 1728. Man erkennt ihn an seinem charakteristisch grauen Steingutgefäß mit der blauen Aufschrift ABB. Die Initialen stehen für Firmengründer Adam Bernhard Bergrath, dessen Frau die bis heute unveränderte Rezeptur für diesen malzig-bräunlichen Senf aus brauner und gelber Senfsaat entwickelte. Der besondere Pfiff: er wird nicht mit Traubenmost, sondern mit Düsseldorfer Branntweinessig angerührt. Seit August 2012 steht dieser Düsseldorfer Mostert unter Musterschutz. Im Amsterdamer Van-Gogh-Museum findet man den ABB-Senf in dem 1884 entstandenen Gemälde „Stillleben mit Flaschen und Keramik“ >> zur Webseite des berühmten niederländische Malers verewigt. Der zweite berühmte Senf mit dem Löwen kam übrigens „erst“ 1920 aus Lothringen in die Stadt am Rhein.

Killepitsch – der Kräuterlikör, der den Magen glättet

Noch so eine „äschte Düsseldorfer Spezjalität“: Wer den deftigen düsseldorferisch-niederrheinischen Speisen wie Blotwosch, Mettbrötchen, Pillekuchen und dem Alt zu stark zugesprochen hat, der trinke einen Killepitsch. Dieser mehrfach ausgezeichnete Premium-Kräuterlikör mit 42 Volumenprozent Alkohol, ist ein wahrer magischer Trunk, bestehend aus den natürlichen Zutaten von 98 Kräutern, Beeren und Früchten aus aller Welt. Er ist weltweit bekannt für seine Wirkung, aber auch für seine modischen Flaschenlabels, die der Modestadt Ehre machen. Der Name soll übrigens auf ein Versprechen des späteren Kräuterschnaps-Magiers in einer Bombennacht des zweiten Weltkrieges zurückgehen: „Wenn sie uns nicht killen, dann brau‘ ich euch so ein Schnäpschen. Und wenn ihr den getrunken habt könnt ihr mich: Killepitsch nennen.“ Seit 2005 wird Killepitsch in der neuen gläsernen Fabrik im Düsseldorfer Medienhafen produziert. Das Ensemble ist unbedingt einen Abstecher wert.

Der besondere Gaumenkitzel – der Düsseldorfer Senfrostbraten

Und jetzt Ihr Auftritt, lieber Reiner Schneppershoff! Unser Kollege ist Betriebsleiter bei der Klüh Catering und ein waschechter Düsseldorfer. Seine Kochvita weist die besten Adressen unserer Stadt auf. Als Rezept für unsere Deutschlandreise möchte er Ihnen sein besonderes Lieblingsgericht auf den Weg mitgeben: Düsseldorfer Senfrostbraten. „Der ist schnell gemacht, da kein klassischer Schmorbraten, sondern kurzgebratenes Fleisch. Dadurch etwas schick wie die Düsseldorfer und gleichzeitig bodenständig wie das Umland.“ Sagt Reiner Schneppershoff. „Der Clou ist die Zubereitung der Senfkruste. Die kann man auch vielseitig verwenden – zum Beispiel auch zum Lammrücken, Rump- oder sogar Filetsteak. Schmeckt aber auch zum Schweinekotelett oder Schweinesteak.“

Rezept: Düsseldorfer Senfrostbraten (Roastbeef) mit grünen Bohnen und Bratkartoffeln

  • 1 Kg Roastbeef
  • 75 g Röstzwiebeln
  • 100 g Creme Fraiche
  • 125 g Senf (körniger)
  • 100 g Paniermehl (frisch)
  • 1 Stk Eidotter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer (weiß)
  • 1 Prise Koriandersaat (gemahlen)

Bratkartoffeln

  • 280 g Drillinge Kartoffeln
  • 1 Stk Rote Zwiebel (groß)
  • 1 Bund Blattpetersilie (frisch)
  • 1 Prise Salz & Pfeffer

Speckbohnen

  • 200 g Prinzessbohnen
  • 50 g Zwiebeln
  • 1 Löffel Butter

1. Für die Zubereitung des Senfrostbratens beginnen wir mit dem Parieren des Roastbeefs. Den Fettdeckel ab und das Fleisch von unnötigem Fett befreien. Mit etwas Olivenöl einmassiert und mit Salz bestreut kommt das gute Stück nun direkt auf die Flamme. Ob direkt auf einem Grill oder scharf in der Pfanne angebraten, bleibt jedem selbst überlassen. Ein Kernthermometer in das Fleisch gesteckt und bei 120 Grad in den vorgeheizten Backofen oder auf die indirekte Grillzone bis die Kerntemperatur 50 Grad beträgt.

2. Zubereitung der Senfkruste: Die Röstzwiebeln in einen Gefrier- oder Vakuumierbeutel geben und ordentlich zerkleinern. Diese dann mit den restlichen Zutaten solange zu einem Teig kneten, bis sich alle Komponenten ordentlich vermengt haben. Die Kruste nun flach in Form des Fleisches ausrollen und beiseite legen.

3. Ist die Kerntemperatur von 50 Grad erreicht, holen wir den Braten aus dem Ofen und legen unsere Kruste darauf. Den Backofen stellen wir nun auf Grillfunktion und 180 Grad um. In ca. 5 – 10 Minuten hat die Kruste eine schöne Farbe angenommen und die gewünschte Kerntemperatur von 54 Grad sollte erreicht sein.

4. Während dieser Zeitspanne können die blanchierten Bohnen in etwas Butter erhitzen – die Bratkartoffeln zubereiten.

5. Den Senfrostbraten lassen wir noch ungefähr 5 Minuten ruhen, bevor wir ihn in Scheiben schneiden und zum Anrichten auf dem Teller positionieren.

Tipp: Die Bratkartoffeln müssen erst ordentlich Farbe bekommen, bevor die Zwiebeln hinzu gegeben werden. Kurz vor dem Anrichten die frisch gehackte Petersilie untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Geheimtipp des Küchenchefs: Mein traumhaftes Kaiserswerth

Der älteste Stadtteil von Düsseldorf, nur 10 Kilometer von der City entfernt, jenseits des Flughafens, ist über 1300 Jahre „jung“ mit historischer Altstadt, Kaiserpfalz, Rheinpromenade und einem besonderen Flair, das auch gastronomisch von der Brauereiwirtschaft bis zur Sternegastronomie alles zu bieten hat. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel, das man per Fahrrad, Fähre oder einem Schiff der Köln-Düsseldorfer auf idyllische Art erreichen kann. Nach der Düsseldorfer Geschäftigkeit herrscht hier eine Nonchalance und Gemütlichkeit, die angenehm an die Gelassenheit und Urlaubsstimmung südeuropäischer Orte erinnert. Auch das weitläufige Umland mit den typischen niederrheinischen Wiesen und Auen mit Kopfweiden lädt zu ausgedehnten Touren am Rhein ein.

Impressionen aus Düsseldorf-Kaiserswerth