Auf geht´s – wir starten die zweite Hälfte unserer Wandervoll-Touren!

Streuobstwiesen aufzusuchen ist ein herrliches Erlebnis, besonders zur Zeit der Obstbaumblüte. Bevor wir uns allerdings unserer 6. Wandervoll-Tour zuwenden, wollen wir einmal mit unserer unten abgebildeten Übersicht klären, welche schönen Dinge bereits in den nachhaltigen Gewinnspiel-Rucksack aus Ozeanplastik gelangt sind – und was bisher geschah:

Ein wahrer Glücksfall

Streuobstwiesen sind ein wahrer ein Glücksfall für Tiere und Pflanzen: sie bestehen im Gegensatz zu Obstplantagen aus hochstämmigen Obstbäumen verschiedener Arten, wie beispielsweise Apfel, Birne oder Kirsche. Es werden keinerlei der sogenannten Pflanzenschutzmittel eingesetzt, so konnte man in der Vergangenheit und kann man auch heute noch gesundes Obst für den Eigenbedarf gewinnen. Zudem werden Streuobstwiesen nur selten gemäht oder sie werden als extensive Viehweiden bewirtschaftet. Tritt und Verbiss der Tiere lassen einen artenreichen Lebensraum entstehen. Es gibt viele Spezies, die sich sehr gut an diese besonderen Umweltbedingungen angepasst haben. In der Zeit der Obstblüte bilden die Bäume einen hervorragenden Lebensraum für Insekten, wie Bienen und Schmetterlinge. Typische Vögel der Streuobstweisen sind Feldsperling, Steinkauz, Meise und Stieglitz.

Das Aegidienberger Seidenhemdchen

Begeben wir uns nun auf den Streuobstweg Sieg in Nordrhein-Westfalen: Hier finden sich immerhin stattliche 40 verschiedene Apfelsorten, die mitunter sehr klangvolle Namen haben, wie z. B. Freiherr von Zuccalmaglio, Nimmermür (was so viel heißt wie “niemals mürbe”), Roter Bellefleur oder Aegidienberger Seidenhemdchen. Allein in Mitteleuropa gibt es mehr als 1.000 Apfelsorten. Bedauerlich, dass in vielen Supermärkten nur ein winziger Teil angeboten wird. Die geschmacklichen Varianten bei Äpfeln sind nämlich beinahe endlos facettenreich: Von weinsäuerlich über feinwürzig-aromatisch bis hin zu honigsüß ist alles vertreten.

Zum Glück hat man die Bedeutung der Wiesen erkannt, so dass bestehende Streuobstbestände wieder gepflegt und durch Neupflanzungen verjüngt werden. Vor allem ist wichtig, dass hier die alten Obstsorten wachsen und gedeihen können, einige von ihnen sind nämlich auch für Allergiker gut verträglich. Weitere gute Eigenschaften sind ihre im Vergleich zum Plantagenobst lange Lagerfähigkeit und ihre größere Unempfindlichkeit gegenüber Schädlingen.

Interessante weiterführende Links – auch zu Quellen für regionales Obst – finden Sie hier:

Natürlich Streuobst

Bioland Hochgürtel

Streuobstwiesenweg Mülheim-Kärlich

Biostation Rhein Sieg

Und was kommt heute in den Gewinn-Rucksack? Wer entlang der Streuobstwiesen wandert, wird vielleicht den einen oder anderen Obstsaft probieren wollen – eventuell auch hochprozentig … Ein nachhaltiger Flaschenöffner auf recycelten Skateboards ist da bestimmt ganz nützlich. Schreiben Sie uns eine Mail an marketing@klueh.de mit dem Betreff Wandervoll und machen Sie mit bei unserem Gewinnspiel. Die Teilnahmebedingungen finden Sie unter Rucksack-Gewinnspiel

Zwei Handvoll pro Tag

Für uns bei Klüh Catering ist es selbstverständlich, dass wir unseren Gästen täglich frisches Obst anbieten – und zwar als sogenanntes Handobst oder im Rahmen unserer Produktlinie “handgemacht & frisch” als geschnittenes Obst. Aber wie viel Obst sollte man eigentlich jeden Tag zu sich nehmen? Die aktuellen Empfehlungen gehen von zwei Handvoll Obst, also beispielsweise 1 Apfel + 1 Handvoll Blaubeeren aus (und dazu möglichst 3 größere Portionen Gemüse für eine ausgewogene und gesundheitsorientierte Ernährungsweise).