Foodtruck – das rollende Restaurant

Januar 2021, der Lockdown wird verschärft und verlängert.  Wir müssen jetzt gegensteuern, dachte Steffen Röck, der mit seinem Team im Januar 2021 frisch beim Neukunden, dem Industriekamera-Hersteller – Basler AG in Ahrensburg, begonnen hatte. Sein Rezept: Mit dem Beginn der warmen Jahreszeit wird der Foodtruck mobilisiert, um den Gästen köstlich-lässige Streetfood-Spezialitäten aus aller Welt zu bringen. Wie er Geschmack und Unbeschwertheit auf’s Unternehmensgelände brachte, welche Projekte noch anstehen, das verrät er uns im Gespräch.

Mit dem Foodtruck auf kulinarische Reise

„So ein Start mit einer Pandemie ist natürlich für jeden Gastronom der Super GAU,“ gibt Steffen Röck zu, „aber wir haben das Beste für unsere Gäste daraus gemacht. In Zusammenarbeit mit meinem Küchenleiter haben wir zum Stimmungsausgleich die passenden Gerichte ausgewählt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass wir den Gästen eine kleine kulinarische Rundreise bieten. Wenigstens auf dem Teller. Nicht nur im Restaurant.“

Sehr schnell kam ihm die Idee, den Reisegedanken konsequent aufzugreifen: mit dem Klüh-Foodtruck – dem STARTRUCK – als charmanter Restaurantzusatz mit einer Prise Erlebnisgastronomie. Lecker, lässig, ein bisschen Rock’n’Roll mit ein Quäntchen Rebellion. Genau das Richtige in diesen Zeiten!

Steffen Röck ist Globetrotter und Genießer aus Leidenschaft: „Ich probiere gerne Neues aus und wage auch mal Außergewöhnliches. Bevor meine Frau und ich Eltern von drei Kindern wurden, sind wir rumgereist. Wir waren viel in Asien und Amerika unterwegs. Vor allem in Asien haben wir uns durch die Straßenküchen und Hawker Hall‘s geschlemmt.“

Betriebsleiter Steffen Röck

Zwanglos –  trotzdem kulinarisch auf hohem Niveau

Was in anderen Ländern schon lange zum Stadtbild gehört, fährt nun auch in der deutschen Foodszene auf der Überholspur. Dabei vollzieht sich in der gesamten Branche ein interessanter Wandel. Das Essen auf der Straße hat sein Speisenangebot deutlich verändert – weg von „fettigen Brutzeleien“ – hin zu schickem Essen to Go. Trendig, stylisch, lecker – und sogar gesund und nährstoffreich. Ernährungs- und Trendforscherin Hanni Rützler spricht sogar vom „Healthy Hedonismus“, dem „Gesunden Hedonismus“. Denn die Speisen überzeugen mittlerweile mit ihrem Mix aus guten Zutaten, kräftigen Aromen und fantastischen Gewürzen, inspiriert aus Fernost oder Amerika. „Truck Essen ist Pop“, sagt Hanni Rützler. Sie meint damit, dass das Live-Cooking, während man am Tresen wartet, auch immer einen hohen Kommunikationswert hat. Deshalb sind die Speisen vom Foodtruck nicht einfach nur Ernährung. Sie vermitteln ein lässiges Lebensgefühl. Wo ein Truck ist, ist immer etwas Event-Stimmung – auch ein bisschen etwas Rebellisches und vor allem Lebenslust.

Betriebsgastronomie neu denken

„Für uns bei Klüh bietet dieser witzige, mobile Küchengefährte weitere spannende Möglichkeiten, kulinarische Vielfalt zu leben – überraschend und gleichzeitig flink auf den Teller. Unsere Gäste mögen sehr gerne Abwechslung beim Ambiente und sind bereit für neue Geschmackserlebnisse. Der Foodtruck kann nicht nur für die tägliche Verpflegung, sondern auch für Events, Parties und besondere Feiern unserer Kund*innen gebucht werden. Er ist ein zusätzliches Vehikel in unserem Gastronomiemix und ein Motor, neue Kreationen und Konzepte auf die Bahn zu bringen.“

Interessiert am Foodtruck? Hier ist die direkte “Truck-Line”:

Jan Rosenmüller
Regionalleiter
Tel. 0174 4018566

j.rosenmueller@klueh.de

 

Wachsender Markt Foodtrucks
Er wird in den kommenden 10 Jahren eine Größe von 2 Mrd. Euro erreichen. Während 300 Foodtrucks Ende 2015 gemeldet waren, rollten im Winter 2020 schon über 1.000 Trucks zu den Gästen. Bei unseren europäischen Nachbarn ist es ähnlich. Der Marktanteil wächst trotz national variierender Wachstumsraten um 50 %. (Quelle Internet: Craftplaces)

Outdoor-Essen – unbeschwert, sicher und sooo mobil

Steffen Röck ist ebenfalls von dem dauerhaften Truck-Trend überzeugt. Nicht nur in der Open-Air-Branche. Pandemiemüde, wie wir alle sind, treibt es uns jetzt alle nach draußen mit dem Wunsch, dort wieder mehr Input und Inspiration zu bieten. Schön, wenn’s dann auch etwas Leckeres zum Essen gibt. Ein bisschen mit dem Geschmack der großen weiten Welt. Für die Daheimgebliebenen kann der Truck auch Büroquartiere ansteuern. Mit Steffen Röcks Reise- ähämm, Speiseplan können sich die Gäste auf kulinarische Stationen in der Toskana, den USA und in Thailand freuen.

Bei der Foodtruck-Premiere im Mai hat das Wetter in Ahrensburg nicht optimal mitgespielt. Weil es kühl und regnerisch war, seien die Gäste zwar nicht am Truck geblieben, seien aber von Angebot und Qualität so angetan gewesen, dass die Aktion unter besseren Wetterverhältnissen auf jeden Fall wiederholt werden wird.

Betriebsgastronomie – wie’s im Normalbetrieb sein könnte

Wir wollen natürlich wissen, wie die Verpflegung bei der Firma Basler unter normalen Bedingungen aussieht. Schließlich wollen wir den Gästen wieder Appetit machen. Mit besonders viel Liebe setzen sich Steffen Röck und sein Team für das Frühstück ein, das sich großer Beliebtheit erfreut. „Mit abwechselnden Müslivariationen und frisch geschnittenem Obst sorgen wir dafür, dass unsere Gäste gut in den Tag kommen. Sich gesund ernähren und sich so fit halten. Für Produktionsmitarbeiter*innen gibt es natürlich die beliebte klassische Frikadelle und das Klappbrötchen auf die Hand,“ so Steffen Röck.

Der Blick in die Glaskugel

Er kann sich bisher seinen Arbeitstag mit allen Basler-Tischgästen wie vor-Corona-Zeiten noch nicht so recht vorstellen. Von den sonst üblichen 350 Gästen täglich kommen momentan erst 40 bis 70 Personen zum Essen. Parallel setzt Klüh gerade ein Großraumprojekt für ein neues Betriebsrestaurant direkt vor der Tür um. Nach Fertigstellung soll es bis zu 900 Tischgäste empfangen und verköstigen können. „Wir freuen uns alle schon darauf, wenn’s so weit ist,“ sagt Steffen Röck. Wir drücken ganz fest die Daumen. Immerhin durfte das „Basler Bistro“ jetzt endlich wieder aus dem Corona-Schlaf geweckt werden. Klüh-Mitarbeiter*innen wie Gäste sind darüber gleichermaßen glücklich.

Was schmeckt der Basler AG am besten?

Als guter, aufmerksamer Gastgeber liegt Klüh Catering natürlich immer am Herzen, dass es den Gästen gut schmeckt und sie immer gerne wiederkommen. Ganz im Sinn des Klüh Catering-Leitspruchs und -Versprechens: „Wir richten Gutes an – mit Kopf und Herz.“ Das bedeutet, dass wir von Klüh uns intensiv mit den verschiedenen Zielgruppen unserer Gäste beschäftigen. So berichtet Steffen Röck: „Zum einen haben wir die Produktionsmitarbeiter*innen. Sie sind Fans der traditionellen deutschen Küche. Bei unseren monatlichen Aktionen „verführen“ wir sie dazu, dass ein oder andere Neue auszuprobieren. Andererseits haben wir viele Büroangestellte als Gäste. Sie machen etwa zwei Drittel unserer Tischgäste aus. Sie mögen Gerichte, die wir frisch im Wok zubereiten. Ein cremiges Risotto kommt bei ihnen ebenso super an wie Gerichte mit proteinhaltigen Hülsenfrüchten.“ Steffen Röck und sein Team haben sich für das Jahr einige weitere Aktionen ausgedacht. So viel sei verraten: In der gesamten Niederlassung Berlin, zu der auch Norddeutschland zählt, ist monatlich eine Aktionswoche zu unterschiedlichen kulinarischen Themen geplant. Die Gäste speziell der Basler AG können neugierig sein, was sich Steffen Röck zusammen mit Anika Liebich, Betriebsleiterin bei Getriebebau Nord, noch an kulinarischen Überraschungen ausgedacht hat. Sie beinhalten nicht nur Hauptgerichte. Auch Dessertaktionen, belegte Seelenstangen aus dem Sandwichkonzept sowie ein BBQ, ganz auf die Kundenwünsche abgestimmt, erwartet begeisterte Gäste. Die nächsten Monate werden auf jeden Fall lecker und abwechslungsreich.

Ganzheitliches Klüh Gastro-Hygiene-Umweltkonzept perfektioniert

Dennoch: bei allen Einschränkungen wurden in allen Betriebsrestaurants die letzten Monate genutzt, das gastronomische Konzept ganzheitlich und zukunftstauglich mit dem gesamten Know-how der Klüh Multiservices anzureichern. Also auch Hygiene und Sicherheit noch konsequenter für die Gäste an allen Standorten weiter auszubauen und umzusetzen. Steffen Röck: „Eine Herkulesaufgabe. Das macht uns so schnell keiner nach. Wir haben sehr viel dazu gelernt.“ Während anfangs aus hygienischen Gründen Einweggeschirr zum Einsatz kam, konnte mit dem reCIRCLE Mehrwegkonzept ein erfahrener Partner mit dem größten Mehrweg-Netzwerk im deutschsprachigen Raum ins Boot geholt werden. So können unsere Gäste ihre Speisen mit gutem Gewissen und zudem umweltfreundlich genießen.