Das schmeckt uns – die CO2-klimafreundliche Aktion

Fridays for Future wurde ja durch Corona ziemlich ausgebremst. Den Klimawandel interessiert das nicht, der geht weiter. Und auch wenn die USA dem Pariser Klimaabkommen dank Präsident Biden wieder beigetreten sind, sollten wir alle unseren Beitrag leisten. Natürlich kann nicht jeder von uns die ganze Welt retten, aber jeder vielleicht ein bisschen. Deshalb starten wir am 30. August 2021 unseren Aktionsmonat „So is(s)t CO2 klimafreundlich“.

Jetzt wird CO2 gespart

Auf der Speisekarte stehen Gerichte, die natürlich unglaublich lecker sind, sich vor allem aber durch eine ausgezeichnete Klimabilanz auszeichnen. Pro Portion wird – im Vergleich zu einem durchschnittlichen Mittagsmenü – jede Menge CO2 gespart. Wie das geht? Indem wir nur die Lebensmittel für unsere Gerichte verwenden, die eine gute Klimabilanz aufweisen. Vereinfacht gesagt haben tierische Produkte wie Fleisch und Milcherzeugnisse einen hohen CO2-Fußabdruck, pflanzliche einen niedrigen. Weil die Berechnung nicht ganz so einfach ist, arbeiten wir mit den Profis von eaternity zusammen, die den genauen CO2-Fußabdruck eines Lebensmittels mit einer Lebenszyklusanalyse messen. eaternity unterstützt schon zahlreiche Unternehmen aus der Lebensmittelbranche dabei, den exakten Umwelt-Fußabdruck ihrer Produkte zu berechnen und mit einer entsprechenden Auszeichnung zu kommunizieren.

Eaternity rechnet nach

Aber was ist denn an der Verbindung von Kohlenstoff und Sauerstoff so schlimm? CO2 ist ein Treibhausgas in der Erdatmosphäre. Je mehr CO2, desto höher der Treibhauseffekt, der für die globale Erwärmung verantwortlich ist. Jetzt denkt man ja als erstes an die Industrie als Erzeuger von CO2 und an Autos. Was meist außer Acht gelassen wird: Unsere Nahrungsmittelversorgung ist für ein Drittel der weltweit verursachten Treibhausgase verantwortlich. Denn alles, was zur Herstellung zum Beispiel eines Stückes Fleisch benötigt wird, setzt Treibhausgase frei. Viehzucht kostet Strom, Kraftstoff, Wärme und Ackerland. Tiere brauchen Futter, dafür werden Mais, Weizen und Soja angebaut. Durch Atmung, Verdauung und Gülle der Tiere werden Treibhausgase freigesetzt. Die Produkte werden verarbeitet, verpackt und für den Handel bestückt. Einkaufen, Kühlung, Kochen sowie die Abfallentsorgung tragen zur Emission bei.

Getreide und Gemüse haben dagegen einen eher niedrigen CO₂-Fußabdruck, da sie wenig Ressourcen brauchen und entsprechend weniger Emission freisetzen – solange sie nicht in beheizten Gewächshäusern angebaut oder über längere Strecken mit dem Flugzeug transportiert werden. Eaternity hat ausgerechnet, dass wenn wir in Deutschland dreimal pro Woche klimafreundlich essen würden, die erzielte Klimawirkung dem Wegfall von 3.700.000 Autos gleichkäme.

Hier einmal eine Bespielberechnung für unser Aktionsgericht Falafel im Pita-Brot:

Für unsere Gäste, hier ein Grußwort von Manuel Klarmann, CEO bei Eaternity:

Ein kleiner Vorgeschmack

Aber wissen Sie, was das Beste ist? Eine klimafreundliche Ernährung hilft nicht nur unserem Planeten, sie unterstützt auch unser Wohlbefinden. Denn viele Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht und Diabetes gehen auf eine falsche Ernährung zurück. Dass wir zu viel Fleisch essen, ist bekannt. Dass wir zu viel Zucker und Salz zu uns nehmen auch. Mit unseren klimafreundlichen Rezepten schlagen wir also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Freuen Sie sich auf:

Lachsfilet und Tortelli-Salmone auf Erbsen-Minzpüree mit veganer Tomatencremesauce und Mini-Kartoffeln. Bei diesem Gericht werden 30% des Fisches durch Tortelli Salmone ersetzt, die mit einem besonders hohem Füllungsanteil punkten: 43% MSC zertifizierter Lachs und cremiger Ricotta. Der MSC, der Marine Stewardship Council, garantiert eine nachhaltige Fischerei und lückenlose Rückverfolgbarkeit der Lieferkette. Ergebnis: pro Portion 423g CO gespart (im Vergleich zu einem durchschnittlichen Mittagsmenü)
Gelbe Linsenbällchen an Hühnchencurry “Madras Style” mit Jasminreis und Wokgemüse. Besonders klimafreundlich, weil 50% des Geflügels durch knusprige „Yellow Lentil Balls“ ersetzt werden. Die veganen Knusperbällchen sind ein Linsen-Protein-Lieferant mit besserer CO2-Bilanz gegenüber Fleisch und schaffen einen kulinarischen Mehrwert. Ergebnis: pro Portion 394g CO₂ gespart
The Green Mountain Burger „Mexican Style“ garniert mit einem Topping aus: Knusper-Chili, Schoko-Agnolotti und Ofen-Wedges. Nachhaltig durch 0% Fleisch, trotzdem 100% Geschmack und 100% Burger-Qualität. Ergebnis: pro Portion 594g CO₂ gespart
Falafel im Pitabrot mit veganem Tzaziki, Oliventatar, Weißkraut und Grillgemüse. Ein echtes Trendgericht: veganes Street Food, schmackhaft und nachhaltig zubereitet. Ergebnis: pro Portion 779g CO₂ gespart
Spätzle-Pfanne mit Wurzelgemüse und Waldpilzen dazu Käsesauce. Einfach lecker: aromatisches Wurzelgemüse aus vergessenen Gemüsesorten, feine Pilze dazu, fertig. Gut fürs Klima und die Geschmacksknospen, weil das Gericht ohne Speck zubereitet wird, der sonst den feinen Geschmack des Wurzelgemüses übertönen würde. Ergebnis: pro Portion 805g CO₂ gespart

Na, überzeugt? Oder zumindest neugierig? Wir freuen uns auf jeden Fall schon sehr darauf, Ihnen klimafreundliche Gerichte servieren zu dürfen. Wer in der Zwischenzeit  etwas für das Klima und auch fürs Wohlbefinden tun möchte: lassen Sie doch vielleicht das Auto öfter mal stehen, essen Sie weniger Fleisch und weniger Milchprodukte, kaufen Sie saisonale und regionale Produkte, damit Transportwege reduziert werden.