Aktion Haferkraft …

… vom 29.08.-02.09.2022 möchten wir unseren Gästen zeigen, was Hafer so alles kann. Mit unseren leckeren Aktionsgerichten kommen nahrhafte Power und vielfältige, köstliche Toppings auf den Tisch. Kleiner Vorgeschmack gefällig? Bitte schön, hier ist unsere Hafer-Speisekarte:

  • Alpenglück – Bergkäse-Speck-Hafer mit Sauerrahm und gebratenen Süßkartoffeln
  • French Kiss – Flammkuchen-Hafer-BBQ mit geräuchertem Tofu
  • Sweet Sensation – Kurkuma-Hafer mit Vanillejoghurt, frischen Früchten und schwarzem Sesam
  • Urlaubstraum – Mediterraner-Hafer mit gebratenem Gemüse, Planted Chicken und Kräuteröl
  • Fernost – Asia-Beef-Hafer mit Cashewkernen und frischem Koriander

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum wir ausgerechnet Hafer als Held unserer Aktionswoche gewählt haben – nun, dafür gibt es ganz schön viele Gründe.

Hafer gibt Power

Das Gute an den Haferflocken ist ja, dass sie aus dem vollen Korn und damit aus komplexen, langkettigen Kohlenhydraten bestehen. Diese werden langsam aufgespalten und langsam ins Blut abgegeben. Dadurch wird der Körper kontinuierlich mit Energie versorgt und bleibt leistungsfähig – wichtig im Job und auch beim Sport. Dabei sind die Haferflocken leicht verdaulich und belasten den Körper nicht.

Hafer reguliert den Blutzucker- und Insulinspiegel

Durch den langsamen Abbau der komplexen Kohlenhydrate steigt, wie gesagt, der Blutzucker langsamer an. Deshalb muss unser Körper auch nicht so viel Insulin – das die Zuckermoleküle in unsere Zellen schleust – auf einmal ausschütten. Nehmen wir aber eine große Menge einfacher Kohlenhydrate (zum Beispiel Weißbrot) zu uns, muss in sehr kurzer Zeit sehr viel Insulin zur Verfügung gestellt werden. Weil das Insulin nach dem Abbau noch eine gewisse Zeit wirksam ist, kann unser Blutzuckerspiegel deutlich absacken – die Heißhunger-Attacke ist da.

Hafer ist gesund

Das Getreide enthält neben den komplexen Kohlenhydraten noch sehr viele Stoffe, die gut für unseren Körper sind: Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe, Eiweiß und Fettsäuren. Sie möchten es genauer wissen? In Haferflocken sind die Mineralstoffe Phosphor, Magnesium, Kalium, Chlorid und Calcium enthalten. Außerdem die Spurenelemente Mangan, Kupfer, Zink, Eisen, Selen und Jod. Die Spurenelemente sind wichtig für gesunde Gelenke und die Regeneration des Knochengewebes. Hafer ist eine gute Zink-Quelle (wichtig für Vegetarier, denn es gibt nicht so viele pflanzliche Zink-Lieferanten) und wirkt deshalb antibakteriell, antientzündlich und kann sogar die Wundheilung beschleunigen. Die Vitamine K, B1, B9 (Folsäure), H (Biotin), B5, E, B6, B2 und B3 sind auch im Korn enthalten. Gut zu wissen: von allen Getreidearten hat Hafer den höchsten Vitamin B1- und B6-Gehalt.

Hafer senkt den Cholesterinspiegel

Cholesterin wird ja gerne verteufelt. Aber man darf nicht vergessen, dass unser Körper Cholesterin braucht – zum Beispiel für den Stoffwechsel und die Bildung von Hormonen, Vitamin D und Gallensäure. Ist der Cholesterinspiegel allerdings zu hoch, kann es zu Ablagerungen in den Gefäßen und zu verengten Blutgefäßen kommen. Hafer kann dem entgegenwirken. Weil er die Gallensäure, die zur Fettverdauung gebraucht wird, bindet, muss unser Körper neue Gallensäure bilden. Dabei wird Cholesterin verbraucht – und der Spiegel sinkt.

Hafer macht schön

Das im Hafer enthaltene Biotin wirkt sich positiv auf das Zellwachstum aus, aktiviert den Stoffwechsel und fördert die Neubildung von Haut, Haaren und Nägeln. Das Zink wirkt wundheilend und dem Haarausfall entgegen. Nur mit Kupfer kann unser Körper den Farbstoff Melanin bilden, der vor Schäden durch aggressive UV-Strahlen schützt.

Hafer sorgt für eine schlanke Linie

Die Ballaststoffe im Korn machen nicht nur schnell satt, sie sorgen auch dafür, dass man es lange bleibt. Speziell der lösliche Ballaststoff Beta-Glucan ist dafür verantwortlich, dass Sättigungshormone ausgeschüttet werden. Nicht zu vergessen: der Zucker- und Fettstoffwechsel wird positiv beeinflusst und die Verdauung angeregt. Hafer wirkt sich übrigens auch positiv auf unsere Darmflora aus, weil das Getreide als Nahrungsquelle für die guten Darmbakterien dient.

Hafer ist vielseitig

Damit aus dem Haferkorn die Haferflocke wird, kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Werden die Haferkörner plattgewalzt, heißen sie „Kernige Haferflocken“. Klein geschnitten sind sie als „Hafergrütze“ bekannt, und wenn die Hafergrütze gewalzt wird, kommen „Zarte Haferflocken“ dabei heraus.

Hafer schmeckt

Wenn Sie neugierig geworden sind und sich selbst von den Vorteilen des Hafers überzeugen möchten, können Sie bald loslegen – während der Aktionswoche ab Montag, den 29. August 2022 (bei allen teilnehmenden Betriebsrestaurants und Cafeterien).