Ein paar Worte zum Thema Verant­wortung…

Jeder von uns übernimmt täglich Verantwortung – für Kinder und Familie, für Freunde und Kollegen. Gerade in der jetzigen Zeit ist es enorm wichtig, sich seiner Verantwortung zu stellen. Das gilt für Privatleute ebenso wie für Unternehmen. Für das Familienunternehmen Klüh ist es selbstverständlich, sich für andere einzusetzen. Nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für Kunden, Gäste, Gesellschaft und die Heimatstadt.

Lebensmittel gehören nicht in die Tonne. Stop Waste!

Deutschland ist mit der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ die Verpflichtung eingegangen, bis 2030 die Lebensmittelabfälle zu halbieren und hat dazu gemeinsam mit der Industrie ein Dialogforum ins Leben gerufen. Wir als Catering-Unternehmen gehören gemeinsam mit unserem Partner „United Against Waste e.V.“ dazu. Schon jetzt leisten wir wertvolle Beiträge und gewinnen wichtige Erkenntnisse, die wir im Dialogforum beim Bund einbringen können, um alltagstaugliche Lösungsansätze zu gestalten.

Wastemanagement

Seit 2019 nehmen wir an dem United Against Waste-Aktionsprogramm „50% Reduce Food Waste“ teil. In unseren Betrieben haben wir im Rahmen eines nachhaltigen Umgangs mit Lebensmitteln ein sogenanntes Wastemanagement eingeführt. Dabei prüfen wir genau, wieviel Lebensmittelabfälle in den Bereichen Lager- und Produktionsabfälle, Überproduktion sowie Tellerrückläufe anfallen. Aus diesen Daten erstellt „United Against Waste e.V.“ eine Zwischenbilanz und entwickelt Maßnahmen, die die Müllmenge verringern. Das kann die Reduzierung bestimmter Lebensmittel sein, die öfter übrigbleiben, oder die Einführung von Vorbestellungen bzw. Reservierungen.

United Against Waste e.V.

Die Initiative wurde 2012 gegründet, um auf das Thema Lebensmittelverschwendung in der Food-Branche aufmerksam zu machen. Namhafte Vertreter aus der Lebensmittelindustrie und Gastronomie sowie aus Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen erarbeiten zusammen mit den Mitgliedern Ideen und Maßnahmen, um der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken.

stop waste

Mehrweg für weniger weg

Jetzt gehen wir verstärkt den Mehr-Weg. Mit einem Pfandsystem aus Mehrwegbehältern der Firmen reCIRCLE und FRILICH. Das ist für unsere Gäste einfach praktisch: die Mahlzeiten werden hygienisch verpackt und die Behälter nach Gebrauch an uns zurückgegeben. Wir spülen und reinigen sie dann vorschriftsmäßig und der Kreislauf beginnt von neuem.

Zusätzlich bieten wir noch wiederverwendbare Thermo-Mehrwegbecher zum Kauf an. So haben unsere Gäste die Wahl und können selbst entscheiden, welchen Mehr-Weg sie gemeinsam mit uns einschlagen möchten.

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Der Biobecher

In unseren Betriebsrestaurants ist in erster Linie Mehrweggeschirr in Gebrauch. Das ist praktisch und hilft, Müll zu vermeiden. Manchmal müssen wir aber auch Einweg-Produkte einsetzen. Wir finden, dies ist ein durchaus gangbarer Weg, wenn auch hier der Umweltaspekt beachtet wird. Unser Klüh-Bio-Kaffeebecher zum Beispiel, der bereits Anfang 2018 in allen Klüh-Restaurants und Cafeterien eingeführt wurde, besteht aus 100 % natürlichem Material und ist zu 100 % biologisch abbaubar.

Nachhaltige Dekoration für Ihr Restaurant

Ein schönes Ambiente zu schaffen, ist wichtig. Aus diesem Grund haben wir uns Gedanken über eine nachhaltige und dennoch flexible Dekoration für Ausgabestationen und Tische im Gastraum gemacht. So kann zwischen verschiedenen Gegenständen gewählt werden, die alle untereinander kombinierbar sind. Das sind einerseits Holz-/Glasvasen, die in einer kleinen Manufaktur im Erzgebirge hergestellt werden, kombiniert mit Untersetzern aus echtem Wollfilz – ebenfalls aus heimischer Produktion. Unsere Tischdekoration aus echten Pflanzen im Glas stammt aus Europa und wird in Deutschland nach unseren Vorstellungen konfektioniert. Kräuterübertöpfe für Counter und Ausgabestationen werden von einer süddeutschen Keramikmanufaktur hergestellt.

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Tierwohl liegt uns am Herzen

Die Vegetarier sind auf dem Vormarsch. Das zeigen auch die Zahlen – laut dem Ernährungsreport 2020 essen nur noch 26 Prozent der Deutschen täglich Wurst oder Fleisch. Fragt man nach, warum sich Menschen gegen Steaks und Koteletts entscheiden, ist Tierliebe beziehungsweise das Leid der Tiere der häufigste Grund. Auch der Speiseplan in unseren Betriebsrestaurants hat sich verändert und bietet zahlreiche vegetarische Gerichte an.

Selbsterklärung Klüh Catering

Als ein wichtiger Lebensmitteldienstleister in Deutschland tragen wir Verantwortung – für unsere Mitarbeiter, für unsere Kunden und für unser Unternehmen. Wir als Klüh Catering unterstützen die Europäische Masthuhn-Initiative (https://masthuhn-initiative.de/) der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt zur langfristigen Sicherstellung des Tierschutzes. Klüh verpflichtet sich, die Anforderungen der Europäischen Masthuhn-Initiative für 100% des für Europa bezogenen Hühnerfleisches zusammen mit unseren Lieferanten bis 2026 umsetzen.

Wir beziehen die unterschiedlichsten Produkte und Dienstleistungen der verschiedensten Lieferanten. Zusammen mit unseren Lieferanten arbeiten wir an der Umsetzung passender Methoden, um die jeweiligen Tätigkeitsfelder zu fördern. Neben der Qualität ist das Tierwohl ein wichtiger Bestandteil für den Einsatz und die Weiterverarbeitung unserer Rohwaren.

Klüh Catering unterstützt die weltweit anerkannten „Fünf Freiheiten“ der Tiere:

  1. Freiheit von Hunger und Durst – durch freien Zugang zu frischem Wasser und einer Ernährung, die die Gesundheit und Vitalität der Tiere gewährleistet.
  2. Freiheit von Unbehagen – durch eine artgerechte Umgebung inklusive Unterständen und angenehmen Ruhebereichen.
  3. Freiheit von Schmerz, Verletzung und Krankheit – durch Vorbeugung oder rasche Diagnose und Behandlung von Krankheiten.
  4. Freiheit zum Ausleben normalen Verhaltens – durch ein ausreichendes Platzangebot, artgerechte Unterbringung und die Gesellschaft von Artgenossen.
  5. Freiheit von Angst und Stress – durch Haltungsbedingungen und eine Behandlung, die seelisches Leid verhindern.
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Die Europäische Masthuhn-Initiative entstammt einem Zusammenschluss von rund 30 Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen mit dem wesentlichen Ziel, die Haltung von Masthühnern zu verbessern. Dabei werden wichtige Themen wie Besatzdichte, Einschränkung der Überzüchtung, Licht und Beschäftigungsmaterial angegangen.

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Die Klüh Stiftung

Die „Klüh Stiftung zur Förderung der Innovation in Wissenschaft und Forschung“ hat der Unternehmensgründer Josef Klüh 1986 anlässlich des 75. Firmenjubiläums ins Leben gerufen. Bis heute hat sie fast 800.000 Euro ausgeschüttet und damit ein breites Spektrum an medizinischen Forschungen unterstützt. Im Rahmen einer jährlich stattfindenden Preisverleihung erhalten besonders förderungswürdige Projekte ihre Anerkennung, für die keine öffentlichen Mittel bereitgestellt wurden. Preisträger der letzten Jahre waren unter anderem Eva Luise Köhler, Schirmherrin der ACHSE e.V. (2012), Dr. Ayse Gül-Schmidt, Klinikum für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Charité Campus Virchow, Berlin (2014), Prof. Thomas E. Schläpfer, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn (2016) und Prof. William Martin, Institute of Molecular Evolution, Heinrich Heine Universität Düsseldorf (2018). 2019 ging der Preis an Prof. Dr. med. James Nagarajah – Universitätskliniken Essen und Nijmwegen.

Wir für Düsseldorf

Mit der von ihm privat ins Leben gerufenen Initiative „Wir für Düsseldorf“ hilft Unternehmensinhaber Josef Klüh benachteiligten Menschen und karitativen Vereinen in seiner Heimatstadt. 2019 gingen 25.000 Euro an Düsseldorfer Kindertagesstätten, insgesamt wurden bisher rund 300.000 Euro an soziale Vereine und deren Projekte ausgeschüttet. Im Rahmen der Initiative „Wir für Düsseldorf“ unterstützt Klüh auch die Weihnachtspaket-Aktion des Vereins „Düsseldorfer Tafel e.V.“.

Josef Klüh

Auch bei weiteren gemeinschaftlichen Herausforderungen engagiert sich der gebürtige Düsseldorfer in seiner Heimatstadt, etwa anlässlich der Wiederaufforstung nach dem Sturm Ela, bei UNICEF Spendengalas oder im Verein „Pro Düsseldorf“. Für seine soziale Unternehmensverantwortung wurde ihm 2019 vom Heimatverein „Düsseldorfer Jonges“ die „Goldene Jan Wellem Medaille“ verliehen. Drei Tage später ehrte Düsseldorfs Oberbürgermeister den erfolgreichen Unternehmer in einer feierlichen Zeremonie im Jan-Wellem-Saal des Rathauses mit der Überreichung der Verdienstplakette der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Weitere Informationen auf: https://report.klueh.de/geschaeftsbericht-2019/nachhaltigkeit/