Unsere gemeinsame #Welcomeback-Strategie

Einige Restaurants und Cafeterien öffnen schrittweise, einige vielleicht schneller und mit einer größeren Anzahl Gäste. Wie es auch sei, wir sind gut vorbereitet – ob mit einem kleineren Start-Angebot oder gewohnter Menüauswahl. Auf jeden Fall immer mit viel Liebe zubereitet – und alles unter sorgfältigen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen. Wie wir letztere praktisch umsetzen, zeigen wir Ihnen hier mit unserem Video.

Video: Sicher zurückkehren und genießen

Unser Weg: Mehrweg – für alle, die to go genießen wollen

Wir freuen uns sehr, dass unsere Gäste wieder in die Mitarbeiterrestaurants zurückkehren!

Für alle, die ihr Essen – sei es das Mittagsmenü oder Zwischenverpflegung und Snacks – lieber im Büro oder bei schönem Wetter draußen genießen möchten, halten wir auf Wunsch Mehrweggeschirr to go im Pfandsystem vor.

Ein wichtiger Schritt, wie wir finden – und den wir jetzt schon vorausschauend gehen, denn ab dem 3. Juli 2021 wird die Herstellung von Einwegplastik EU-weit verboten. Wattestäbchen, Besteck, Teller, Trinkhalme, Rührstäbchen und Luftballonstäbe aus Kunststoff sowie To-go-Getränkebecher, Fast-Food-Verpackungen und Wegwerf-Essenbehälter aus Styropor sind künftig nicht mehr erlaubt. Zudem soll die Vernichtung funktionstüchtiger Ware untersagt werden, um Ressourcen effizienter zu nutzen. Dazu sollen Einweg- und Mehrwegflaschen eindeutiger gekennzeichnet werden – damit es für den Verbraucher einfacher wird, Plastik zu vermeiden und wiederverwertbare Produkte zu kaufen.

Alptraum Plastikmüll

Ein guter und wichtiger Schritt, denn stündlich werden laut Bundesumweltministerium allein in Deutschland rund 320.000 Einweg-Becher verbraucht – davon bis zu 140.000 To-go-Becher. Wie eine Erhebung der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung ergab, landeten im Jahr 2017 mehr als 346.000 Tonnen Einweggeschirr und To-go-Verpackungen auf dem Müll. Die Menge der Kunststoffabfälle ist laut Umweltbundesamt zwischen 2015 und 2017 um 3,9 Prozent auf 6,15 Millionen Tonnen angestiegen.

Wir richten Gutes an. Mit Kopf und Herz.

Ganz im Sinne unserer Nachhaltigkeitsoffensive „Nachhaltig Klüh“ leisten wir als Catering-Unternehmen in vielen Bereichen unseren Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt. Mit „Stop Waste!“ gehen wir zum Beispiel gegen die Verschwendung von Lebensmitteln an, mit der Unterstützung der „Europäischen Masthuhn-Initiative“ stärken wir das Tierwohl und mit unserem Biobecher haben wir einen Kaffeebecher aus 100% natürlichem Material eingeführt, der natürlich auch zu 100% biologisch abbaubar ist.

reCircle reBox

Mehrweg für „weniger weg“

Jetzt gehen wir verstärkt den Mehr-Weg. Mit einem Pfandsystem aus Mehrwegbehältern der Firmen reCIRCLE und FRILICH. Das ist für unsere Gäste einfach praktisch: die Mahlzeiten werden hygienisch verpackt und die Behälter nach Gebrauch an uns zurückgegeben. Wir spülen und reinigen sie dann vorschriftsmäßig und der Kreislauf beginnt von neuem.

Die reCIRCLE BOXen sind problemlos abwaschbar, lassen sich gut trocknen, weil sie auch gestapelt belüftet sind, und brauchen wenig Platz. Das langlebige PBT-Material ist hitze- und kältebeständig, geruchlos, vegan und kann hunderte Male ohne Qualitätsverlust genutzt werden – solange nicht darin geschnitten wird.

Die wiederverwendbaren Eco-Takeouts™-Container von FRILICH G.E.T. aus strapazierfähigem Polypropylen können in der Spülmaschine desinfiziert und immer wieder verwendet werden.

Selbstverständlich sind alle Behälter mikrowellengeeignet.

Zusätzlich bieten wir noch wiederverwendbare Thermo-Mehrwegbecher zum Kauf an. So haben unsere Gäste die Wahl und können selbst entscheiden, welchen Mehr-Weg sie gemeinsam mit uns einschlagen möchten.

Wir halten unsere Werte hoch – gerade jetzt

Zusammenhalt, Fürsorge und Verantwortungsbewusstsein waren noch nie so wichtig wie in dieser besonderen Zeit. Als Mitdenker*innen, die erfahren und ideenreich Lösungen im vertrauten Team mit unseren Kund*innen erarbeiten, ist uns eine offene und transparente Kommunikation sehr wichtig. Daher möchten wir Sie alle im Boot haben, um eine verantwortungsvolle Versorgung sicherzustellen. Auch Sie können mithelfen – oder Bescheid sagen, wenn Sie Ideen oder auch Fragen haben. Wir nehmen gerne Ihre Anregungen auf und berichten, welche Maßnahmen sich bei Ihnen vor Ort besonders bewährt haben.

Rückkehr ins Restaurant

Dies wird vorsichtig und flexibel nach den aktuellen, verantwortungsvollen Erfordernissen erfolgen. Den ersten kleinen Gruppen der Rückkehrer*innen bieten wir zunächst eine entsprechend kleine Speisekarte mit schnell vorzubereitenden, aber gesunden Speisen an.  Mit der zu erwartenden steigenden Zahl von Rückkehrer*innen werden wir – Schritt für Schritt – den Speisenplan erweitern und verfeinern. So hat unsere Produktentwicklung geplant, einfache Rezepte aus der Frühlingsküche umzusetzen. Das ist gut für die Seele und eine wichtige Kraftquelle für den Körper.

Beim Re-Opening steht natürlich die Sicherheit an erster Stelle

#stayhealthy – das ist unser Wunsch und Leistungs-Versprechen in allen unseren Gastronomieräumen, Küchen, Lebensmittellagern sowie bei der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten. Bei allen Richtlinien haben wir darauf geachtet, dass sie für die Beteiligten professionell und gut verständlich aufbereitet wurden. Dabei haben wir auch den Aspekt guten und klaren Designs im Blick behalten.

Nach Absprache mit Ihnen sowie den Möglichkeiten vor Ort, können wir gerne folgende Leistungen anbieten:

Tischlein-Deck-Dich“ à la Take-Away

So können wir auch direkt in Ihre Abteilungen, Teeküchen, auf Stationen oder wo auch immer ihr Arbeitsplatz ist, liefern.

Die „Klüh-Food-Porter“

Viele kennen den Klassiker des Bauchladens aus der Vergangenheit. Für den Wiedereinstieg können unsere „Klüh-Food-Porter“ künftig im Firmengebäude oder auf dem -gelände für Sie unterwegs sein. Im Angebot: köstliche Sandwiches oder Backwaren, frisches Obst und Warm- oder Erfrischungsgetränke.

Auf uns können Sie zählen – vor, während und nach der Krise: #stayhealthy

Eine Routine, die uns schützt – am 05.05. ist Internationaler Tag der Händehygiene

Wir alle mussten in diesem Jahr notgedrungen einen Auffrischungskurs in Punkto Händehygiene machen – wegen der Corona-Pandemie. Die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, hat bereits seit 2009 den 5. Mai zum Internationalen Tag der Händehygiene ernannt, der Leitsatz lautet: „Save Lives: Clean Your Hands.“ Die meisten von uns haben den Internationalen Tag der Händehygiene bisher vielleicht als einen der kuriosen Aktionstage aus aller Welt gesehen

Klüh Catering ist Teil der Unternehmensgruppe Klüh Multiservices, zu deren DNA seit jeher Hygiene und Reinigung auf höchstem Niveau gehört. Begonnen haben wir bereits 1911 mit der Gebäudereinigung. Im Jahr 1976 sind wir mit unseren Services in den Gesundheitsmarkt eingestiegen. Als erfahrener Dienstleister konnten wir uns erfolgreich aktiv in Krankenhäusern und anderen medizinischen Pflegeeinrichtungen etablieren. Für diesen äußerst sensiblen Bereich der medizinischen Hygiene stehen wir mit unserem Fachunternehmen Klüh Clinic Service mit jeder Menge Know-how bereit. Natürlich spielte das Thema der Hygiene auch bei der Catering-Sparte von Anfang an eine extrem wichtige Rolle.

Lesen Sie unten das Interview mit unserem Spezialisten für Hygiene, Dominic Wittenbrink.

Was hat es mit dem 5. Mai genau auf sich?
Wittenbrink: Im Gegensatz zu vielen anderen wirklich kuriosen Feier- und Aktionstagen gibt es im Falle des Welthändehygienetages schon weit vor Corona eine sehr konkrete Begründung für die Wahl des Datums. Dieser 5.5. steht nach Aussage der WHO symbolisch für unsere zweimal fünf Finger an unseren Händen.

Warum ist die Händehygiene so wichtig?
Wittenbrink: Durch unsere Arbeit in sensiblen medizinischen Bereichen, aber auch in unserer Catering-Sparte wissen wir, dass gründliche Hygiene eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Infektionen ist – egal, ob es sich um Grippeviren, Magen-Darm-Erkrankungen oder andere Infektionen handelt. Regelmäßige Handwäsche und Desinfektion der Hände sollte – vor allem jetzt auch unter dem neuen Bewusstsein von Corona – für jede Person, jung oder alt, oberste Priorität haben.

Welche Vorgaben haben die Mitarbeiter*innen von Klüh Catering?
Wittenbrink: Für unsere Catering-Mitarbeiter*innen gelten selbstverständlich viel strengere Regeln bei der Händehygiene als bei unseren Gästen. Für die Mitarbeiter*innen gilt: Vor Arbeitsbeginn muss jeglicher Schmuck (auch Uhren) an Unterarmen und Händen abgelegt werden, damit alle Hautbereiche von den Hygienemaßnahmen sicher erreicht werden. Danach werden Unterarme und Hände mit Wasser und Flüssigseife gewaschen – und mit einem Desinfektionsmittel nach Vorschrift behandelt.

Wie oft ist das nötig?
Wittenbrink: Mehrmals täglich. Wenn wir uns vorstellen, dass wir in unseren Körpern zwei Kilo Bakterien haben, im Darm und auf der Haut – wie Wissenschaftler der Charité in Berlin nachgewiesen haben – dann müssen wir in Sachen Hygiene sehr penibel sein. Daher sind unsere Mitarbeiter*innen verpflichtet, die Hände zu waschen und zu desinfizieren: nach Arbeitspausen, Aufsuchen der Sanitärräume und Aufenthalten außerhalb der Produktionsbereiche. Nach jedem Husten, Niesen, Taschentuchgebrauch, nach jedem Kontakt mit Rohmaterial sowie unsauberen Dingen müssen die Hände immer auf’s Neue gründlich gereinigt werden. Nach der Arbeit oder vor den Pausen empfehlen wir unseren Mitarbeiter*innen einen Hautschutz zu verwenden. Das schützt die Haut vor dem Austrocknen, hilft der Hautflora sich zu regenerieren und verhindert rissige Hände und Verletzungen.

Welche Handreichung möchten Sie unseren Gästen hier noch geben?
Wittenbrink: Wichtig ist es, die Innen- und Rückseiten der Hände, Fingerzwischenräume, Fingernägel- und -kuppen sowie den Daumen sorgfältig einzuseifen. Das gründliche Einmassieren der Seife und die Reibung zerstören die Virenstrukturen. 30 Sekunden müssen es sein – schauen Sie dabei auf die Uhr (bei der gängigen Empfehlung, zweimal hintereinander „Happy Birthday“ zu singen, kommt man nicht unbedingt auf 30 Sekunden).

Die Hände müssen nach dem Waschen immer gründlich abgetrocknet werden. Restfeuchte nach dem Waschen kann zum sogenannten Seifenfehler führen (d. h. die Wirkung des Desinfektionsmittels wird durch die Restseife beeinträchtigt). Das Desinfektionsmittel wird nach dem Trocknen aufgetragen, danach dürfen die Hände nicht mehr getrocknet werden (Einwirkzeit gleich Trocknungszeit).

Das Händewaschen reicht meistens aus. Desinfizieren Sie Ihre Hände nicht mehr als nötig. Helfen Sie uns, indem Sie Ihre Hände regelmäßig waschen und vor Betreten unserer Gastronomien zusätzlich desinfizieren. Vielen Dank!